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Back-to-Back-Getriebeprüfstand

Entwicklung eines kompakten, universell einsetzbaren Back-to-Back-Getriebe-Prüfstandes auf der Basis innovativer Diagnoseverfahren zum Test hochleistungsfähiger Getriebe für Windenergieanlagen bis 5 MW und mehr.

Windenergieanlagen (WEA) unterscheiden sich in ihrer konstruktiven Ausführung in Anlagen mit und ohne Getriebe. Die heute betriebenen WEA sind im Wesentlichen mit einem Getriebe ausgerüstet. Ihr konzeptioneller Vorteil besteht in der deutlich geringeren spezifischen Turmkopfmasse. Diesem steht allerdings in der Regel eine schlechtere Verfügbarkeit aufgrund von Getriebeschäden und Fehlermeldungen gegenüber.

Sind entsprechende Leistungsgetriebe aus den Bereichen Antriebs- und konventioneller Kraftwerkstechnik heute ausgereift und sicher, so leiten sich aus den für WEA charakteristischen Betriebsbedingungen, insbesondere durch die hohen Drehmomente, extrem hohe Anforderungen an die Lager und Verzahnungen der Getriebe ab. Auf diese besonderen Anforderungen an WEA-Getriebe bzw. auf die speziellen Schadensbilder musste und muss auch mit neuen Getriebeprüfstandskonzepten und Analysemethoden reagiert werden.

Heute werden in der Regel die Prüfstände vom Getriebehersteller konzipiert und als Fremdfertigung an Dritte vergeben. Setzt der WEA-Betreiber das Getriebe eines anderen Herstellers ein, ist ein anderer Prüfstand erforderlich. Universelle WEA-Getriebe-Prüfstände aus einer Hand für Getriebe verschiedener Hersteller sowie für die zunehmend unterschiedlichen Last- und Betriebsfälle gibt es heute noch nicht.

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